Informieren, Präsentieren, Flanieren, Reflektieren: Bericht von der Schulinternen Lehrerfortbildung

 

Schulinterne Lehrerfortbildung

Sicher haben sich einige Spaziergänger_innen verwundert die Augen gerieben: Wieso wandern alle Lehrkräfte des Anton in mehr oder minder kleinen Teams angeregt diskutierend durch den Landschaftspark? Haben die denn alle frei?

Natürlich nicht! Denn die Wanderbewegungen durch den Landschaftspark waren Teil des schulinternen Fortbildungstags am Anton: Morgens stellten die Lehrkräfte sich gegenseitig in wechselnden Konstellationen konkrete Beispiele vor, wie der Unterricht mit digitalen Methoden für die Lernenden einen Mehrwert erhält. Beeindruckt sahen dabei Deutsch- und Englischlehrkräfte, wie im Sportunterricht Pulsmesser zur intelligenten und eigenverantwortlichen Trainingssteuerung eingesetzt werden, während z.B. die Sportlehrkräfte wiederum erfuhren, wie selbst erstellte Learning Apps bei der Wissenssicherung helfen können oder wie ein multimediales Reisetagebuch zum Thema „Amerika“ im Englischunterricht entsteht. „Es ist zunächst einmal interessant, zu sehen, welche tollen Ideen und Methoden die Kolleg_innen in den anderen Fächern umsetzen“, war Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt fasziniert und ergänzt: „Und meistens hat sich sofort eine Inspiration für den jeweils eigenen Unterricht ergeben.“

Diese Inspiration für den eigenen Unterricht bildete die Basis des zweiten Teils der Fortbildung: In fachähnlichen Gruppen tauschten sich die Lehrkräfte über das Gesehene und die mögliche Wirkung für den eigenen Unterricht beim Spaziergang aus. Auch hier wechselten die Konstellationen regelmäßig: „Die Vielfalt der Betrachtungswinkel tut gut! Es ist schön zu sehen, wie gemeinsame und individuelle Wege sich kreuzen und ein Mehrwert entsteht!“, findet auch Dirk Oertker, Fortbildungsbeauftragter am Anton.

Ihren Abschluss fand die Schulinterne Lehrerfortbildung mit einem von den MINT-Fachlehrkräften vielfältig zusammengestellten Buffet.

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