Schulisches Leben abseits des digitalen Unterrichtens in Zeiten von Corona

Videotagebuch wegen Schulschließung

Mittlerweile wird am St.-Antonius-Gymnasium bereits seit zwei Wochen digital unterrichtet. Neben zahlreichen Tücken, die nach und nach von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften abgebaut werden, gilt es aber natürlich auch das restliche Leben - außerhalb von schulischen Pflichtaufgaben - neu zu ordnen. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich am Anton in der ersten Woche „Antons Digitales Tagebuch", das mittlerweile drei Mal wöchentlich in der Cloud hochgeladen wird und somit für die gesamte Schüler- und Elternschaft abrufbar ist.

Videotagebuch wegen Schulschließung

Als Idee einer einmaligen Videobotschaft an die Kinder und Jugendlichen geboren entwickelt es sich mehr und mehr zum Zusammenschnitt alltäglichen Lebens der Menschen am Anton. Lehrerinnen und Lehrer geben Tipps für den neuen und ungewohnten Alltag, Schülerinnen und Schüler zeigen wie sie sich auf einmal nur noch daheim und alleine mit den Geschwistern beschäftigen. So werden auf einmal ungeahnte musikalische, künstlerische, sportliche, kreative Talente sichtbar, die sich quer durch alle Jahrgänge und Fächer ziehen - Interdisziplinarität durch und durch. Herr Oertker, Lehrer am Anton, zeigt sich begeistert: „Das Feedback aller Beteiligten ist sehr positiv. Schule kann - und muss - in dieser Zeit mehr bieten als das bloße Stellen und Einsammeln von Aufgaben. Der Austausch mit unseren Schülerinnen und Schülern hilft, die absolut neue Situation gemeinsam durchzustehen."

Videotagebuch wegen Schulschließung

Ein Ende der Videobotschaften - bestehend aus Fotos, Videos, Gedichten, Videochats - ist aktuell nicht in Sicht: "Die Einsendungen der Schülerinnen und Schüler werden immer kreativer. Nächste Woche senden wir noch am Montag, Mittwoch und Freitag. Aktuell denken wir über ein Notprogramm in gekürzter Form für die Osterferien nach", so Oertker, der sich bei allen Beteiligten bedankt.

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