Vier TEAMS und ein SOLO hatten den Dreh raus

Mit dem „Joker“ zum Zweiten Preis auf Landesebene

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018: Jannik (links im Bild) bei der Preisverleihung in Dortmund
Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen mussten in diesem Schuljahr zum ersten Mal nicht nur in der Kategorie TEAM, sondern auch beim SOLO-Wettbewerb selbst gedrehte Videoclips als Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Diese Herausforderung war offensichtlich motivierend, denn am Anton nahm - neben gleich vier Teams aus den Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 - auch Jannik aus der EF in der Kategorie SOLO am Wettbewerb teil.

Bereits zum zweiten Mal startete eine zehnköpfige Gruppe aus der Klasse 9a, die sich dieses Mal unter dem Titel Perfection is not rewarded an einen Kriminalfilm – gewürzt mit psychologisch dichten Momenten – heranwagte. Vier Mädchen aus der Jahrgangsstufe 6 geben praktische Alltagstipps in ihrem Streifen How to survive high school, bei dessen Produktion sie tatkräftig von Frau Falk unterstützt wurden. In der 8e traten – begleitet von Herrn McTague - gleich zwei Teams in den Wettbewerb ein: In Insta vs. Snapchat wird die Aufregung um die Social Media auf die Schippe genommen, in dem Beitrag When different cultures meet verweben die Filmemacherinnen dem Titel entsprechend mehrere Fremdsprachen zu einem multilingualen Gesamtwerk. Alle TEAMS konnten nun Urkunden für ihr großes Engagement aus der Hand von Frau Hüttenschmidt entgegennehmen.

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2018 - Die TeilnehmerInnen des TEAM-Wettbewerbs
Ein besonderer Erfolg gelang Jannik aus der EF mit dem Erreichen eines Zweiten Preises auf Landesebene für seine Leistungen im SOLO 8-10 – Wettbewerb, für die er bereits vor zwei Wochen bei einer zentralen Preisverleihung in Dortmund ausgezeichnet wurde. Seine Filmaufgabe bestand darin, seine Faszination für eine reale oder fiktive Persönlichkeit mit dem Medium des Films darzustellen. Jannik traf mit der Figur des „Joker“ aus den Batman-Filmen eine ungewöhnliche Wahl, die er selbst mit der „Faszination des Bösen in der Gestalt eines unaufhaltbaren Schurken“ erklärt. Im Videoclip werden Janniks Gedanken zum Thema als Sprachmemos mit zahlreichen Bildern zu den unterschiedlichsten Facetten dieser Horrorgestalt illustriert. Besondere Freude machte ihm die Recherche im Internet. Bei der Erstellung des Drehbuchs empfand er es hingegen als etwas knifflig die enge Zeitvorgabe einzuhalten und die technische Fertigstellung des Films erlebte er als die größte Herausforderung, die er aber dank der Unterstützung durch seinen Bruder meisterte.
Als SOLO-Kandidat musste Jannik außer der Filmaufgabe auch einen Klausurtag mit anspruchsvollen Aufgaben in den Disziplinen Hörverstehen, Leseverstehen und kreatives Schreiben rund um das Thema California überstehen. „Am meisten Spaß hat mir das Schreiben eines fiktiven Tagebucheintrags aus der Zeit des Goldrauschs gemacht und der Lückentext, bei dem man - ohne dass bestimmte Wörter vorgegeben waren - passende Ergänzungen finden musste“, erinnert sich Jannik. Er sei „total überrascht“ von seinem Gewinn, da er sich über ein bisschen kalifornische Landeskunde hinaus gar nicht weiter auf die Klausuren vorbereitet habe. „Ich habe einfach viel Spaß am Umgang mit der englischen Sprache und fand es gut, sie außerhalb des Unterrichts anzuwenden.“
Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen am kommenden Wettbewerb 2018/19 rät Jannik auf jeden Fall genug Zeit für das Erstellen des Videoclips einzuplanen, da sowas immer länger dauere als man denkt.


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