Wenn alle an einem Strang ziehen - Studienfahrt „Segeln auf dem Ijsselmeer“ des Biologie-LK Q2

 

Segeln auf dem Ijsselmeer

„Los, weiter, alle zusammen, noch ein bisschen, eins – zwei, eins – zwei, gleich habt ihr es geschafft!“ Schiffsmaat Anja leitet die Schülerinnen und Schüler an, und die Segel des Klippers „Welvaart“ spannen und strecken sich im Wind. Alleine würde man es niemals schaffen, und auch zu vielen ist es kein Pappenstiel, bis alle Segel gesetzt sind und der 32 Meter lange Zweimaster unter der sicheren Hand von Kapitän und Steuermann Jonathan über das Ijsselmeer gleitet und schaukelt, wendet und kreuzt.

Segeln auf dem Ijsselmeer

Warum Segeln als Kursfahrt? Es bedeutet, mit den betreuenden Lehrkräften, Frau Klingauf und Herrn Landzettel, auf engem Raum praktisch ohne Privatsphäre aber mit ganz viel Verantwortung für die Gruppe und den Einzelnen Wind und Wetter auszuhalten. Auf Bequemlichkeiten wie großzügige Bäder, Spülmaschinen und eine Riesenauswahl an (trockenen) Klamotten mal eine Weile lang zu verzichten. Dafür für Proviant und Haushaltung selber zu sorgen. Für einander da zu sein, aufeinander zu achten. Ja, das wollten sie, die vierzehn Schülerinnen und Schüler. Sie wollten das Abenteuer, und sie haben es bekommen. Bei Windstärken bis zu 7 Beaufort spritzt die Gischt über das Deck und das Schiff hat reichlich Schieflage. Aber jeder kann inzwischen seine Aufgabe, kennt seine Seile, versteht die Segelkommandos. Und Regenmode kann ja auch Spaß machen.

Segeln auf dem Ijsselmeer des Biologie-LK Q2

Angekommen in den immer neuen, netten kleinen niederländischen Städtchen Lemmer, Stavoren, Enkhuizen und Medemblik war genug Zeit für Erkundigungen, aber auch für Singen, Spiele und für legendäres Pokern bis zum Umfallen. Für mich als Kursleiterin steht fest: eine solche Reise kann man nur mit einem besonderen Kurs machen! Für alle eine wunderbare, einzigartige Reiseerfahrung.

Segeln auf dem Ijsselmeer des Biologie-LK Q2