Die Geschichte des St.-Antonius-Gymnasiums

 

ufnahmeprüfungen müssen die ersten 22 Mädchen absolvieren, mit denen vier Ordensschwestern aus dem Orden der Franziskanerinnen in einem Haus an der Münsterstraße den Schulbetrieb beginnen, nachdem 1894 die Errichtung einer Töchterschule in Lüdinghausen genehmigt wird, im Jahr darauf findet die provisorische Eröffnung statt. Die Fächer der ersten Stunde sind Deutsch, Französisch, Rechnen, Erdkunde, Geschichte und Religion, mit denen das Ziel verfolgt wird, den Töchtern eine gute Allgemeinbildung für „Haus und Gesellschaft“ zu bieten.

ahe der Burg Vischering wird am 12. August die feierliche Grundsteinlegung für ein Klostergebäude vorgenommen. Bereits im Jahr 1896 weiht der Bischof von Münster Hermann Dingelstad das St.-Antonius-Kloster feierlich ein. Die anfänglich geringe Schülerinnenzahl versetzt die Schulleiterin Schwester Alverna Spangemacher sowie die Schwestern in Sorge. Kurze Zeit später verlegt die preußische Regierung die Ausbildung von Lehrerinnen nach Lüdinghausen,  zunächst starten hier 19 junge Frauen. Bis zum Jahr 1901 erhöht sich die Zahl der Schülerinnen auf 102, die Schwestern eröffnen die sogenannte Bewahrschule (Kindergarten) und eine Handarbeitsschule, ein weiteres Jahr später gründet man eine Vorschule (Klasse 1-3).

Das Anton von oben

 

Wer war eigentlich Antonius?

Als sich Ordensschwestern der Franziskanerinnen im Jahre 1896 zur Schulgründung in Lüdinghausen entschlossen, ging dies natürlich mit der Überlegung einher, welchen Namen die zukünftige Schule tragen solle. Die Wahl des Namens konnte und durfte nicht dem Zufall überlassen werden, ähnlich den Entscheidungen, die Eltern bei der Namensgebung ihrer Kinder oder Institutionen bei der Namensgebung von Krankenhäusern, Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen zu treffen haben. Die Gründerinnen unserer Schule entschieden sich für den im 13. Jahrhundert lebenden Franziskanermönch „Antonius von Padua“ als Namenspatron. Der 1195 in Lissabon geborene Franziskanermönch Antonius wurde vor allem in Padua durch seine mitreißende und geistreiche Lehr- und Predigttätigkeit bekannt, was ihn zu dem „Antonius von Padua“ machte, den die Kirche schon ein Jahr nach seinem Tod im Jahr 1232 heiligsprach und den Papst Pius XII 1946 zum Kirchenlehrer mit dem Titel „Lehrer des Evangeliums“ erhob.

125 Jahre St.-Antonius-Gymnasium – ein Grund zum Feiern

Das Vorbereitungsteam für unser Schuljubiläum

Das St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen plant für das kommende Festjahr 2021 zum 125. Schuljubiläum verschiedene Veranstaltungen. In Vorbereitung befinden sich u.a. ein Festakt, ein Schulfest, eine Projektwoche sowie Vorträge und Ausstellungen.

Die Projektwoche mit Schulfest der gesamten Schulgemeinde wird allerdings nicht wie ursprünglich in 2021 stattfinden, sondern auf einen späteren, heute noch nicht festgelegten Termin verschoben. Das Schulfest, zu dem alle ehemaligen KollegInnen und Abiturjahrgänge sowie die interessierte Öffentlichkeit eingeladen werden sollen, muss leider warten.

Tagebuch der Qualitätsanalyse 2015

Die Qualitätsanalyse (QA) – eine kurze Erläuterung

Mit dem Schulgesetz von 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW (im Folgenden kurz QA) als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität an Schulen in NRW landesweit eingeführt. Die QA soll die Eigenverantwortung der Schulen stärken und ihnen nachhaltige Impulse für ihre Weiterentwicklung geben. Die Schule reicht zunächst ein umfangreiches Portfolio ein (z.B. Lehrpläne, Konzepte, Protokolle, Elternbriefe). An vier Tagen kommen die Qualitätsprüfer in die Schule und besuchen den Unterricht möglichst vieler Kolleginnen und Kollegen. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen am Schulleben beteiligten Gruppen umfangreich befragt und interviewt. Am vierten Tag bekommt zunächst die Schulleitung und dann auch das Kollegium eine erste Rückmeldung, der endgültige Bericht liegt etwa zwei Monate später vor.