8. MINT-EC-Themenclustertreffen: „Bilingualität und Internationalität an Schulen“

Anton-Kollegin M. Klingauf als Referentin

Zu dem diesjährigen Frühjahrstreffen des MINT-Cluster „Bilingualität & Internationalität“, einem Zusammenschluss von Lehrkräften aus der gesamten Bundesrepublik, die bilingual MINT-Fächer unterrichten, wurde Frau Klingauf als Referentin für den Einstiegsvortrag eingeladen. Die Anton-Kollegin, in Fachkreisen als bilingual-unterrichtende MINT-Lehrkraft mit langjähriger Erfahrung bekannt, folgte dieser Einladung gerne; und die Zuhörerschaft empfanden die Impulse, die in dem praktisch gestalteten Vortrag auch durch ein Beispielexperiment über Chemie als Sachfach gesetzt wurden, als gewinnbringend.

“The colour of the indicator (dt. ‚Indikator‘) turns yellow“: Bilingualer Unterricht in den experimentell ausgerichteten MINT-Fächern hat allgemein zum Kennzeichen, dass viele authentische Sprachanlässe entstehen, die die Schülerinnen und Schüler nicht überfordern, etwa wenn sie von Versuchsbeobachtungen berichten. Die Vokabeln sind gut zu meistern, da in den Fachbegriffen die sprachliche Ähnlichkeit zwischen Deutsch und Englisch oft offenkundig ist. Im praktischen Arbeiten werden Handeln und Sprache verzahnt, was in der Didaktik des bilingualen Unterrichtens allgemein als CLIL-Methode (content and language integrated learning) bezeichnet wird.

Wir am Anton freuen uns, dass wir auch an unserer Schule „MINT“ und „bilingual“ vereinen können, indem wir in unserem bilingualen Zweig neben Geschichte das MINT-Fach ‚Biology‘ englischsprachig unterrichten. Mit der Kombination aus einem gesellschaftswissenschaftlichen und einem naturwissenschaftlichen Fach trifft das Anton eine gute Wahl, die auch von der Eltern- und Schülerschaft im Umfeld von Lüdinghausen seit Jahren gut angenommen wird.