Schüler der Technik-AG nahmen am Papierbrücken-Wettbewerb mit riesigem Erfolg teil

 

Brückenbauwettbewerb

Zum 14. Mal fand der Papierbrücken-Wettbewerb statt. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 13 aus allen Schulformen.

Schüler aus der Technik-AG fuhren am 29.11.2021 mit dem AG-Leiter Frank Zienow nach Dülmen. An diesem eisigen Montagmorgen (es schneite kräftig in Lüdinghausen) ging es gemeinsam mit dem Zug nach Dülmen zur Hermann-Leeser-Realschule.

Nach einer kurzen Einführung mit Theorieteil in der altehrwürdigen Aula wurde zunächst ein schriftlicher Test geschrieben, in dem allgemeines Wissen über Brücken, Kräfte und Statik geprüft wurde.

Ziel der Aufgabe war es, unter ausschließlicher Verwendung von Zeitungspapier, Nähgarn (max. 1 mm Durchmesser) und Klebestift vor Ort eine Papierbrücke mit minimalem Eigengewicht zu bauen, die eine vorgegebene Distanz von 0,83m zwischen zwei Tischen (Höhe ca. 0,83m) überbrückt. Am Ende wurde die Brücke einem Belastungstest unterworfen und so lange mit Büchern (Länge ca. 0,27m; Breite ca. 0,21m) beschwert, bis sie zusammenbrach. Die Baumaterialien mussten von den Schülerinnen und Schülern selbst mitgebracht werden. In die Bewertung floss nicht nur die Tragfähigkeit der Brücke, sondern auch die Kreativität, das Eigengewicht der Brücke, die Einhaltung der geforderten Maße, der schriftliche Test und die Sauberkeit des Arbeitsplatzes ein.

Nach drei Stunden intensiver Arbeit, dem Basteln von Straßenlaternen zur Verschönerung der Brücke begann das Finale. Nacheinander wurden die Brücken dem Belastungstest unterzogen. Die Tatsache, dass die ersten Brücken bereits nach wenigen Büchern einknickten, gaben uns Hoffnung. Unsere beiden schafften schließlich dreißig bzw. vierzehn Bücher. Damit waren wir in den Top 10. Sollte es zu einem Podestplatz reichen. Die Jury zog sich zurück und wir warteten auf das Ergebnis. Die Spannung stieg.

Brückenbauwettbewerb

Von den 22 teilnehmenden Gruppen aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet erzielten Matthias B., Paul G., Linus H. und Christian R.  (Schüler der Klasse 6c) den sagenhaften 1. Preis und Merlin H., Mark H., Owen K. und Vesel N. (Schüler der Klasse 7e) den hervorragenden 4.Platz. Unglaubliche Leistung.

Außer Urkunden wurden tolle Preise vom Geschäftsführer der Firma Vestolit aus Marl, dem Hauptsponsor des Wettbewerbs, übergeben. Die Vestolit ist ein Unternehmen der chemischen Industrie. Es betreibt im Chemiepark Marl die größten voll integrierten PVC-Produktionsanlagen in Europa mit einer Kapazität von 400.000 t pro Jahr.
Wenn die Corona-Pandemie es wieder zulässt sind die siegreichen Schüler zu einer Werksbesichtigung eingeladen.

Im nächsten Jahr werden wir sicher wieder auf große Konkurrenz treffen, wenn es dann um die Verteidigung des 1. Platzes geht.

Brückenbauwettbewerb