12 Urkunden zu den Naturwissenschaftsolympiaden übergeben

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Naturwissenschaftsolympiaden mit den betreuenden Lehrkräften Herrn Landzettel und Herrn Cröpelin sowie Frau Hüttenschmidt

In diesem Schuljahr haben insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler des St.-Antonius-Gymnasiums an Naturwissenschaftsolympiaden teilgenommen. Frau Hüttenschmidt hat für diese besonderen Leistungen die Urkunden übergeben. Dabei motivierte sie die Lernenden dazu, auch weiterhin an den vielfältigen MINT-Angeboten, auch außerhalb des Unterrichts teilzunehmen.

Stella, Ole, Felix, René, Ben, David und Jean-Christophe aus der 7 sowie Clara und Pauline aus der 8 nahmen an der Internationalen Junior Science Olympiade teil. In diesem Wettbewerb werden experimentelle Aufgaben aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik bearbeitet. In diesem Jahr gab es unter dem Thema „Hör mal“ Aufgaben rund um das Hören.

Die Experimente wurden größtenteils in den Weihnachtsferien durchgeführt und es konnte auch in Teams gearbeitet werden. Zum Austausch und zur Unterstützung haben Videokonferenzen stattgefunden.

Paulina und Alicia forschen an der Uni Münster zu Intelligenter Materie

Paulina B. (links) und Alicia K. an der Uni Münster

Am Donnerstag, den 31.03. hatten wir die Möglichkeit bei der Eröffnungsveranstaltung von „SmartMatters4You“ teilzunehmen, ein Monate übergreifendes Projekt der WWU Münster, bei dem es um das neue Forschungsgebiet „intelligente Materie“ geht.
Die Bewerbung für das Projekt umfasste einen Kreativbeitrag (z.B. eine Collage) zu dem Thema. Einige dieser Kreativbeiträge von den insgesamt 45 teilnehmenden Schülerinnen wurden beim Eintreten in den Hörsaal des chemischen Instituts vor Beginn der Veranstaltung in Form einer Slideshow präsentiert.
Zum Auftakt des Projekts begrüßten Vertreter des Rektorats die Teilnehmer*innen und es wurde zur Einführung in das Thema eine Präsentation zum aktuellen Stand der Forschung von intelligenter Materie gehalten.
Im Anschluss gab es einen Beitrag, der die Wichtigkeit der Repräsentation von Mädchen und Frauen in der Forschung thematisierte, schließlich ist das Projekt nur für Schülerinnen.
Weiter ging es mit einer Chemieshow. Hier wurden kleinere Experimente durchgeführt, wie z.B. die Explosion einer Plastikflasche durch flüssigen Stickstoff und die Blaufärbung einer Lösung durch den Säure-Base Indikator Thymolphthalein.
Ein weiteres aktuelles Thema sind Bioplastics, wozu es eine Präsentation von einem Science Slammer gab.
Der nächste Programmpunkt beinhaltete Erläuterungen zum Ablauf des Projekts.
Zum Ende hin gab es ein Buffet mit anschließender Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen mit Wissenschaftler*innen auszutauschen und Fragen zum Projekt oder zu Forschungsthemen zu stellen.
Insgesamt also ein sehr gelungener Projektstart! 

Schüler der Technik-AG nahmen am Papierbrücken-Wettbewerb mit riesigem Erfolg teil

 

Brückenbauwettbewerb

Zum 14. Mal fand der Papierbrücken-Wettbewerb statt. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 13 aus allen Schulformen.

Schüler aus der Technik-AG fuhren am 29.11.2021 mit dem AG-Leiter Frank Zienow nach Dülmen. An diesem eisigen Montagmorgen (es schneite kräftig in Lüdinghausen) ging es gemeinsam mit dem Zug nach Dülmen zur Hermann-Leeser-Realschule.

Nach einer kurzen Einführung mit Theorieteil in der altehrwürdigen Aula wurde zunächst ein schriftlicher Test geschrieben, in dem allgemeines Wissen über Brücken, Kräfte und Statik geprüft wurde.

Ziel der Aufgabe war es, unter ausschließlicher Verwendung von Zeitungspapier, Nähgarn (max. 1 mm Durchmesser) und Klebestift vor Ort eine Papierbrücke mit minimalem Eigengewicht zu bauen, die eine vorgegebene Distanz von 0,83m zwischen zwei Tischen (Höhe ca. 0,83m) überbrückt. Am Ende wurde die Brücke einem Belastungstest unterworfen und so lange mit Büchern (Länge ca. 0,27m; Breite ca. 0,21m) beschwert, bis sie zusammenbrach. Die Baumaterialien mussten von den Schülerinnen und Schülern selbst mitgebracht werden. In die Bewertung floss nicht nur die Tragfähigkeit der Brücke, sondern auch die Kreativität, das Eigengewicht der Brücke, die Einhaltung der geforderten Maße, der schriftliche Test und die Sauberkeit des Arbeitsplatzes ein.

Nach drei Stunden intensiver Arbeit, dem Basteln von Straßenlaternen zur Verschönerung der Brücke begann das Finale. Nacheinander wurden die Brücken dem Belastungstest unterzogen. Die Tatsache, dass die ersten Brücken bereits nach wenigen Büchern einknickten, gaben uns Hoffnung. Unsere beiden schafften schließlich dreißig bzw. vierzehn Bücher. Damit waren wir in den Top 10. Sollte es zu einem Podestplatz reichen. Die Jury zog sich zurück und wir warteten auf das Ergebnis. Die Spannung stieg.

Die Stadt Lüdinghausen gratuliert Preistragenden zu ihren hervorragenden Facharbeiten

https://www.luedinghausen.de/stadt-luedinghausen/aktuelle-meldungen/artikel/stadt-gratuliert-preistragenden.html

Urkundenübergabe für den Wettbewerb IJSO

Urkundenübergabe IJSO

Zum Ende des Schuljahres hat Frau Hüttenschmidt Julia aus der 9b und Merle aus der 9c gemeinsam mit dem betreuenden Lehrer Herrn Cröpelin die Urkunden für ihre Teilnahme an der 2. bzw. 3. Runde der Internationalen Junior Science Olympiade überreicht.

An der IJSO haben insgesamt 6 Lernende unserer Schule teilgenommen. Merle und Julia haben sich für das IJSO-Quiz, in welchem Fragen aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik gestellt wurden qualifiziert und Merle nahm in der dritten Runde der Junior Science Olympiade an einer anspruchsvollen 90-minütigen Klausur teil.
Beide erhielten nun als Würdigung für das Erreichen der jeweiligen Wettbewerbsrunden ihre Urkunden.

Die Teilnahme an der IJSO bringt auch Punkte für das MINT-EC-Zertifikat, welches mit dem Abitur an unserer Schule für besondere Leistungen im MINT-Bereich ausgegeben wird.

MINT-Facharbeitsslam am St.-Antonius-Gymnasium

Facharbeitsslam

Am Mittwoch, den 19. Mai fand der erste MINT-Facharbeitsslam am St.-Antonius-Gymnasium statt.

Mit dieser Veranstaltung soll ein Format etabliert werden, in welchem Facharbeiten aus den MINT-Fächern in Kurzvorträgen präsentiert werden. Die Facharbeiten ersetzen in der vorletzten Jahrgangsstufe vor dem Abitur eine Klausur.
Durch die Präsentation ihrer wissenschaftlichen Arbeiten erhielten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Gelegenheit das Vortragen vor einem größeren Publikum bereits in der Schule zu üben. Sie haben dabei die zusätzliche Herausforderung der online durchgeführten Veranstaltung mit rund 50 Zuhörenden hervorragend gemeistert.

Den Auftakt zur Veranstaltung gestaltete Iris Dienwiebel, Doktorandin am MEET-Batterieforschungszentrum in Münster. Sie gab einen Einblick in ihre Forschungsarbeit, in der sie sich mit Lithium-Ionen-Akkus befasst. Dabei machte sie deutlich, dass auch Begeisterung für ein Thema eine wichtige Voraussetzung für Forschung ist.

Eine solche Begeisterung zeigten auch die 8 Lernenden, welche den Facharbeitsslam als freiwillige Chance annahmen, ihre Arbeiten vorzustellen. Die Vorträge haben sie neben dem Unterricht vorbereitet, sich in Videokonferenzen gegenseitig vorgestellt und sich vor der Veranstaltung gegenseitig Feedback gegeben.

Die Themen der acht vorgestellten Arbeiten aus den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik spiegeln wider, wie vielfältig die MINT-Fächer sind. So gab es experimentelle Arbeiten, welche kabellose Energieübertragung oder das Erdmagnetfeld untersucht haben. Zudem gab es zwei Facharbeiten, die das Fach Physik mit Sportarten verbunden haben und Kräfte beim Skifahren bzw. Fallgeschwindigkeiten von Badmintonbällen untersucht haben. Eine Schülerin hat in ihrer Facharbeit den Einfluss des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen auf die darunter liegende Haut untersucht, während in einer anderen Arbeit der mathematische Gehalt ausgewählter Sprichwörter untersucht wurde. Auch die Funktionsweise des Sauerstofftransports im Blut wurde in einer Präsentation erläutert.

Erfolg bei der Internationalen Junior Science Olympiade - Zweite Runde

Für die zweite Runde der Internationalen Junior Science Olympiade haben sich etwa 1000 Teilnehmende aus ganz Deutschland qualifiziert. Sie mussten 24 Fragen aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik beantworten. Die beiden Teilnehmerinnen von unserer Schule, Julia (9b) und Merle (9c) bearbeiteten dabei Fragen, die teils über den Schulstoff hinausgingen. Sie haben in den beiden Runden experimentelles Geschick und Fachwissen gezeigt.

Heute wurden die Ergebnisse der zweiten Runde bekanntgegeben. Beide Anton-Schülerinnen gehören zu den besten 500 Teilnehmenden!

Merle hat sich zudem für die nächste Runde qualifiziert. Sie gehört zu den 350 besten Teilnehmenden aus ganz Deutschland, die im Mai eine 90-minütige Klausur schreiben werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler ermittelt, die zum Bundesfinale nach Frankfurt am Main eingeladen werden.

Hier entlang zum Beitrag über die erste Wettbewerbsrunde...