MINT-EC Camp: Mobilität und Energie

Geschrieben von Noah G.

Am 21. November 2018 begann das viertägige MINT-EC Camp Mobilität und Energie in Karlsruhe, an dem ich teilnehmen konnte. Im Rahmen des Camps haben wir unter anderem das Mercedes-Benz-Werk Wörth besichtigt.

Nach unserer Ankunft in der Jugendherberge, welche in unmittelbarer nähe zum Schloss Karlsruhe liegt, hatten wir zunächst ein bisschen Zeit für uns und haben die Gruppe kennengelernt. Am Abend haben wir eine kurze Stadtbesichtigung gemacht, um dann gut ausgeschlafen in die  Projektphase zu starten.

Am ersten Tag haben wir uns schon direkt nach dem Frühstück getroffen, um an einer kleinen Informationsveranstaltung zu Geothermie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) teilzunehmen. Dort wurde uns an mehreren kleinen Experimenten die Funktionsweise und die Folgen der Nutzung von Geothermie veranschaulicht.

Am Nachmittag waren wir dann in einer Werkstatt des KIT für Wasserbau. Dort haben wir verschiedene Wasserräder gebaut und getestet. Ziel war es  ein Wasserrad mit möglichst hohem Wirkungsgrad zu entwerfen. Dazu gab es auch einen technischen Input, indem uns Projekte von  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgestellt und besichtigt wurden.

Am zweiten Tag ging es ebenfalls früh raus, um das Mercedes-Benz Werk Wörth zu besichtigen. Dort haben wir einen guten Einblick in die Produktion von Lastkraftwagen erhalten. In einer der Produktionshallen wurden uns an vielen Beispielen die Vorteile von Industrie 4.0 - Konzepten erläutert. Industrie 4.0 basiert darauf, dass die Produkte selbst – z. B. per Barcode, RFID-Chip oder Smart Tags (dem „Gedächtnis“ der Produkte) – die Maschinen informieren, was mit ihnen passieren soll. Intelligente Maschinen und Produkte, Lagersysteme und Betriebsmittel sollen sich so zukünftig selbstständig in echtzeitfähigen IT-Systemen organisieren.

Am Nachmittag waren wir erneut im KIT, wo wir die Vor- und Nachteile von Hybrid- und Elektroautos diskutiert haben. Zudem haben wir den „Diesel-Skandal“ aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

Der letzte Tag des Camps widmete sich der Zusammenfassung des Camps. Wir haben in Kleingruppen Präsentationen, die eng mit unseren Terminen und Themen verknüpft waren, erstellt und so den anderen Teilnehmenden vertiefte Erkenntnisse aus den vorangegangenen Tagen vermittelt. Gegen Nachmittag endete die Veranstaltung dann  und wir haben unsere Rückfahrt angetreten.

Insgesamt war das MINT-EC Camp für mich eine gute Erfahrung, da ich viele Dinge, die wir bereits im Unterricht kennengelernt haben, wissenschaftlich vertiefen und in der Praxis umsetzen konnte. Ich kann nur allen naturwissenschaftlich Interessierten empfehlen, ein solches vom MINT-EC sehr gut organisiertes und durchgeführtes MINT-EC-Camp zu besuchen.Falls man einen Platz bekommt!

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