MINT Camp „Mathe macht´s möglich”

MINT-EC Camp Mathe

„Wie kann Mathematik Menschenleben heilen?“, so begann Frau Dr. Kirsten Schorning, eine Mathematikerin aus Bochum, den Fachvortrag, der den Anfang unseres zweitägigen MINT Camps darstellte. Sie erläuterte uns, wie die Stochastik benutzt wird, um die Dosierung von Medikamenten besser anzupassen, sodass mehr Arzneimittel auf den Markt kommen und Menschen heilen können.

Anschließend fuhren wir, 40 SchülerInnen aus NRW ans Ruhrtal-Gymnasium in Schwerte, das das MINT Camp, welches unter dem Motto „Mathe macht´s möglich“ stand, ausrichtete. Dort nahmen wir in Gruppen mit jeweils zehn SchülerInnen an vier Workshops teil. Unser erster war „Good Vibrations“, hierbei ging es um Schwingungen und Obertöne in der Musik und der Physik. Als Nächstes berechneten wir den Shannon Index, um die Biodiversität in Nadel- und Laubwäldern zu vergleichen.
Untergebracht waren wir im Naturfreundehaus Ebberg, dort schauten wir abends den Film „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ über das Leben des Mathematikers Alan Turing während des Zweiten Weltkriegs.
Am nächsten Tag fuhren wir erneut ans RTG. Dort berechneten wir mit Hilfe chemischer Experimente den Heizwert und die Kosten-Nutzen-Relation verschiedener Stoffe.
Unser letzter Workshop behandelte das Programmieren von Ozobots. Zunächst lernten wir die Grundlagen, um die Ozobots anschließend so programmieren zu können, dass sie in der Reihe der Fibonaccizahl an Kreuzungen blinkten.
Zum Abschluss bekamen wir unsere Urkunden und waren uns einig, dass das MINT Camp eine bereichernde Erfahrung war und wir jedem empfehlen können, auch an einem solchem Camp teilzunehmen.

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