Fünft- und Siebtklässler meistern erfolgreich die "Plastik-Challenge"

Plastik-Challenge

Plastik ist in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wie kam es da überhaupt hin, wieso ist es solch ein Problem geworden und wie gehen wir vernünftig damit um? In den vergangenen Wochen haben einige Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe neben den Aufgaben für die Schule zuhause auch viel Zeit gehabt, die eigene nachhaltige Lebensweise in den eigenen vier Wänden zu überprüfen.

Im Rahmen des Erdkundeunterrichtes bei Herrn Dula veranstalteten sie eine "Plastik-Challenge", bei der sie sich Gedanken über die Nutzung des Kunststoffes machen konnten. Aufgabe war es, eine Woche lang auf Plastik weitestgehend zu verzichten und somit "Plastik zu fasten". So sagten sie beispielsweise Nein zu Plastiktüten, kauften keine aufwendigen Verpackungen, wurden Müll-Trenn-Champions und aßen Joghurt nur aus Gläsern. Auch sammelten sie bei schönem Wetter Müll im Freien auf und entsorgten ihn ordentlich in der Mülltonne.

Plastik-Challenge


„Beim Überlegen, was ich ändern könnte, ist mir aufgefallen, dass ich sogar schon auf ziemlich viel achte. So habe ich eine wiederverwertbare Dose, meine Familie besitzt Metallstrohhalme, wir benutzen kein Einweggeschirr, der Müll wandert immer getrennt in den Mülleimer, wir kaufen Obst und Gemüse in wiederverwendbaren Netzen, wir verpacken Geschenke in umweltfreundliches Papier (das ist zwar trotzdem Müll, aber besser als das Hochglanz-Geschenkpapier) und ich esse generell mein Eis eher in der Waffel. Trotzdem gibt es noch Dinge die ich in dieser Woche in meinem Alltag ändern möchte und auch nach der Challenge noch beibehalten möchte.
Ich möchte ab jetzt mit Mama zusammen Zahnpasta kaufen, um zu gucken, welche Zahnpasta vielleicht kein Plastik enthält. Ich möchte auch, dass meine Familie Brötchen ab jetzt im Beutel holt, den meine Schwester nähen möchte, da sie ganz gut mit der Nähmaschine umgehen kann. Außerdem habe ich vor heute Müsliriegel selber herzustellen und ich möchte darauf achten, ab jetzt den Deckel vom Joghurtbecher zu trennen oder gleich Glasbehälter zu kaufen. Müllsammeln gehen ist auch ein Ziel.
Mir hat diese Woche sehr viel Spaß bereitet und mir auch noch mal einen anderen Einblick in das Thema Plastik gestattet. Ich hoffe in Zukunft nur noch wenig Plastik zu verbrauchen und es auf die geringste Menge zu minimieren. Diese Woche war ein voller Erfolg.“ (Franka, 7a)

Plastik-Challenge


„Ich konnte das erste Mal wieder einkaufen gehen und habe dabei auch auf Verpackungen und Inhaltsstoffe geachtet. Meine Eltern zu einem ökologischen Einkauf zu überreden, war zwar nicht schwer, jedoch wurde meinen Eltern und mir schnell klar, dass man dann doch unbewusst wieder zu den in Folie eingepackten Lebensmitteln greift. Dann hält man wieder für einen Moment inne und greift doch zu der Papierpackung.
Die Vorsätze beizubehalten haben gut geklappt. Manches hat man sich schon richtig angewöhnt.“ (Vanessa, 7b)

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