Plastic Pirates go Europe - Das Anton mischt mit

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In den letzten Biologiestunden hat sich die Klasse 8e im Rahmen der europaweiten Aktion Plastic Pirates (https://www.plastic-pirates.eu/de/about) mit dem Thema Plastik am Anton und im Landschaftspark beschäftigt. Ziel des Projekts ist es, herauszufinden, wie viel Plastikmüll in welchen Flüssen treibt. Das ist wichtig, da dieses Plastik letztlich über die Flüsse in die Ozeane eingetragen wird. Um die enorme Menge an Plastikmüll in den Meeren zu reduzieren, ist es unumgänglich, dass stetig weniger Plastik dorthin gelangt.

Die Durchführung des Projekts erfolgte in Gruppen. Hierzu ordneten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedenen Themen zu. Die tatsächlichen Aufgaben sind durch das Projekt vorgegeben, um europaweit vergleichbare Daten gewinnen zu können. Damit alle 30 Lernenden sich aktiv beteiligen konnten, haben wir alle Bereiche noch einmal aufgeteilt. Gruppe A sammelte in vorher festgelegten Bereichen am Flussufer Müll. Diese Gruppe fand in ihren Bereichen kaum Müll.

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In Gruppe B waren 8 Personen. Ihre Aufgabe war es vor allem Müll in Kategorien einzuteilen und auszuwerten, wie viel Müll sie gefunden haben. Insgesamt fanden sie 473 Müllteile. Der Untersuchungsbereich war in der Nähe der Fahrradständer, insbesondere im Uferbereich vor der Sitzplattform. Die Gruppe C hatte 11 Mitglieder. Ihre Aufgabe bestand darin, mithilfe eines speziellen Fangnetzes, das wir von der Organisation Plastic Pirates go Europe zugeschickt bekommen hatten, den im Wasser schwimmenden Müll, wie zum Beispiel Mikroplastik, zu fischen. Außerdem haben sie geschaut, wie groß die in der Stever schwimmenden Teile sind. Von der Klasse 8e wurde vor der Durchführung eine eher kleine Menge an Müll erwartet. Die tatsächlichen Ergebnisse überraschten uns alle daher sehr. Die Klasse 8e war vor allem über die Menge an Mikroplastik in der Stever und über die Menge an Müll, die unter der Plattform neben dem Fahrradständer lag, geschockt. Nach einigen Tagen Trocknungszeit konnten wir dann die Probe aus dem Fangnetz näher untersuchen. Hierzu teilten wir das Material auf die gesamte Klasse auf und suchten mithilfe der Binokularlupen nach Mikroplastik. Insgesamt konnten wir 252 kleine Teile identifizieren, die nicht pflanzlich waren, wie z.B. Aluminiumschnipsel und kleinste Plastikteilchen. Diese Funde haben wir dann zur weiteren Untersuchung an das Plastic Pirates Team geschickt. Hier werden die Proben von Wissenschaftlern analysiert. Die Ergebnisse werden uns mitgeteilt, sodass wir sie hier veröffentlichen können.