Einer geht noch, einer geht noch rein!

Geschrieben von M. Kromminga

 

Wenn die deutsche Mannschaft ihr erstes Spiel absolviert, dann muss man das auf einer richtig großen Leinwand gucken. Das dachte sich auch die SV und organisierte das erste „Rudelgucken“ am Anton. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Frau Funke, die sich um die Technik gekümmert hat.

Eingeladen waren alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. Ausgerüstet mit Deutschlandfahnen, Hüten, Vuvuzelas und Tröten kamen die ersten Fußballbegeisterten schon um 17.15 Uhr, um sich die Vorberichterstattung mit den Einschätzungen von Jogi Löw und den Spielern der deutschen Mannschaft anzuschauen. Dabei entwickelten sich bereits die ersten Fachgespräche über die gewünschte Aufstellung und mögliche Strategien.

Von Anfang an fieberten die Schülerinnen und Schüler mit der deutschen Mannschaft mit. In der 13. Spielminute gab es schon den ersten Grund zum Jubeln, als Thomas Müller den Elfmeter ins 1:0 umsetzte. In diesen stimmten auch die Organisatorinnen des Abends Frau Drees und Frau Kromminga, die von Frau Mümken unterstützt wurden, mit ein. Zufrieden wurde auch die rote Karte gegen Pepe zur Kenntnis genommen, der seiner Mannschaft damit keinen Dienst erwies. Nach dem 2:0 durch Mats Hummels forderten die Schülerinnen und Schüler kurz vor der Pause: „Einer geht noch, einer geht noch rein!“, was noch einmal durch Thomas Müller in die Realität umgesetzt wurde. Die Pause nutzten die Fachleute für eine erste Analyse des Spiels und allgemein zeigten sich die meisten sehr zufrieden mit Löws Personalentscheidung und Strategie. In der 78. Minute schließlich trumpfte Müller, den man ohne Übertreibung als Mann des Spiels bezeichnen kann, noch ein weiteres Mal auf und war zur rechten Zeit am rechten Ort, um das 4:0 für die deutsche Mannschaft zu erzielen. Bereits ab der 80. Minuten sangen die Schüler: „Ihr könnt nach Hause gehen!“ im Chor und feierten mit den Tröten und Vuvuzelas den Abschlusspfiff und damit den souveränen Sieg der deutschen Mannschaft.

Einen besseren Auftakt konnte es für das erste Rudelgucken am Anton wohl kaum geben!

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