Anton-Kollegin M. Klingauf als Referentin

Zu dem diesjährigen Frühjahrstreffen des MINT-Cluster „Bilingualität & Internationalität“, einem Zusammenschluss von Lehrkräften aus der gesamten Bundesrepublik, die bilingual MINT-Fächer unterrichten, wurde Frau Klingauf als Referentin für den Einstiegsvortrag eingeladen. Die Anton-Kollegin, in Fachkreisen als bilingual-unterrichtende MINT-Lehrkraft mit langjähriger Erfahrung bekannt, folgte dieser Einladung gerne; und die Zuhörerschaft empfanden die Impulse, die in dem praktisch gestalteten Vortrag auch durch ein Beispielexperiment über Chemie als Sachfach gesetzt wurden, als gewinnbringend.

Warum nicht einfach mal mitmachen? Dieses Motto setzten sich sieben Oberstufenschülerinnen und –schüler und engagierten sich in zwei renommierten MINT-Wettbewerben. 
 
Hannah und Lisa (Q1) stellten sich den Aufgaben der diesjährigen Biologie-Olympiade und meisterten in Hausarbeit die erste Runde. Hannahs Arbeit war hierbei sogar so gut, dass die Schülerin kürzlich für die  Klausur der zweiten Runde zugelassen werden konnte. Das Ergebnis steht noch aus und wir drücken die Daumen.

Bilinguale Facharbeit in Biologie gewinnt den ersten Preis der Dr. Hans Riegel Stiftung

Sollte Sophia nervös gewesen sein, als sie ihre Facharbeit zum Thema „Induced pluripotent stem cells: A possibility to develop effective medication for Alzheimer’s disease?“ in der Aula der Westfälischen Wilhelms-Universität vortrug, so merkte man ihr dies nicht an. Souverän erläuterte sie in hervorragendem Englisch, ihr Publikum zugewandt im Blick haltend, welches Potenzial aus menschlichem Gewebe gezüchtete Stammzellen für die modernste Forschung, etwa zur Alzheimer-Krankheit bereithalten, aber auch, welche Hindernisse noch unüberwindbar sind auf dem Weg zu Linderung oder gar Heilung.   
 

Ehemalige Anton-Schülerinnen erhalten Zertifikate

„Ganz große NanoGirls“: Ein Widerspruch in sich, schließt der Begriff „nano“ doch immer etwas ein, das den millionstel Teil eines Millimeters betrifft.
 
Aber ehemalige Anton-Schülerinnen des Abiturjahrgangs 2016 wurden mit anderen Teilnehmerinnen ganz groß herausgestellt, als sie im CeNTech (Center for Nanotechnology Münster) in  feierlichem Rahmen ihre Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Nano4YourLife“ entgegennehmen konnten. Übergeben wurden die Zertifikate von Prof. Dr. Jens Müller und Sybille Niemeier, die das Projekt koordinierte und die Teilnehmerinnen betreut hatte. 

Mach mal MI(N)T: Aus der Jahrgangsstufe 8 haben sich Lynn N., Sarah L. und  Pia G. im Wettbewerb „bio-logisch!“ zum Thema „Alles im grünen Bereich“ mit unterschiedlichen Aspekten zu Pflanzen und Fotosynthese auseinander gesetzt und gezeigt, dass sie sowohl beim praktischen Experimentieren als auch beim Recherchieren sorgfältig und zielführend vorgegangen sind. Die betreuende Lehrerin Meike Klingauf freut sich natürlich über so viel Neugier und Motivation zum Forschen bei ihren Schülerinnen. Die Mädchen haben die Jury offenbar mit ihren Dokumentationen, die teilweise aus dem Unterricht erwuchsen, aber teilweise auch in eigener Regie zuhause angefertigt wurden, überzeugt. 

Hochkarätig ging es in der Oberstufe zu. In der Q1 haben gleich drei Schülerinnen, Katharina B., Leonie D. und Sophia P. erfolgreich an der ersten Runde der international ausgeschriebenen naturwissenschaftlichen Olympiaden teilgenommen, und sind so ihrem Ziel, ein sogenanntes „MINT-Zertifikat“ zu erhalten, einen großen Schritt näher gekommen.

 

 

 

 

Nachdem sich Theodor Zies aus der Klasse 7e bereits im Februar mit seinem Projekt „Es geht bergauf!“ für die Endrunde des Schülerwettbewerbs auf Landesebene qualifiziert hatte, stellte sich der Antonschüler am vergangenen Freitag im Essener Haus der Technik mit einer ausgeklügelten Versuchsreihe erneut den kritischen Blicken und Fragen der Jury. Seine Untersuchungen zum Fahrverhalten von Modellautos auf einer schrägen Ebene konnten überzeugen und wurden mit einem 3. Preis in der Kategorie Technik belohnt.

Insgesamt 40 Forscher, Forscherinnen und Forscherteams im Alter von 9 bis 15 hatten sich mit ihren höchst unterschiedlichen Projekten aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen zuvor auf Regionalentscheiden in ganz NRW für den Landeswettbewerb qualifiziert.  Nun stand die Jury vor einer schwierigen Aufgabe, galt es doch aus vielfältigen Projekten  - von einer Testreihe zur Wirksamkeit von Anti-Pickelcremes über die Entwicklung eines ökologisch unbedenklichen Mittels gegen Fruchtfliegen, und der Gestaltung eines an die Buchstabenverteilung in der deutschen Sprache angepassten Computer-Keyboards bis hin zur Programmierung eines 3D-Druckers - die wissenschaftlich überzeugendsten Experimente auszuwählen.

 

Im Schülerlabor „MExLab Physik“  der Universität Münster nahmen vier Schülerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums am zweiten Workshop teil. Dieser war ein weiteres Element des Projektes „Nano4YourLife“, welches sich an naturwissenschaftlich interessierte Mädchen der Oberstufe und junge Studentinnen der Physik und Chemie richtet. 50 Teilnehmerinnen aus dem Großraum Münster treffen sich seit April 2014, jeweils in zwei Gruppen aufgeteilt, an vielen eintägigen Veranstaltungen in der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 

Eva, Rebecca, Charlotte, Rikarda, und Larissa aus der EF haben nicht lange gezögert, als im Physik- bzw. Chemieunterricht das Projekt “Nano4YourLife“ vorgestellt wurde. Um dieses Angebot des MEx-Lab Physik der Universität Münster, das sich spezifisch an Mädchen dieser Jahrgangsstufe richtet, wahrnehmen zu können, bewarben die Schülerinnen sich mit zwei gelungenen Präsentationen. Ihre beiden kurzen Spots, die sich mit Anwendungsgebieten von Nano-Materialien auseinandersetzen, fanden offensichtlich Zuspruch der Leiterin des Projekts, Frau Diplomphysikerin Sybille Niemeier, und so sind nun unter den ca. 50 ausgewählten Teilnehmerinnen, die überwiegend von Gymnasien aus Münster kommen, auch Schülerinnen vom Anton.

St.-Antonius-Gymnasium - Klosterstr. 22 - 59348 Lüdinghausen - Telefon: 02591-23060