MINT-EC-CAMP: Smart cars – Autotechnologie 2.0

Geschrieben von Leon B.

Vom 16.11.15 bis zum 18.11.15 habe ich mit 13 weiteren Schülern aus ganz NRW am MINT-EC-Camp „Smart cars“ an der Hochschule Ruhr West in Bottrop teilgenommen. Dort ging es vor allem um neue Steuerungselektronik in Autos, mit welcher wir verschiedenste Projekte umgesetzt haben.

Der erste Tag begann um 9.30 Uhr mit einer Begrüßung von Frau Gathen vom Bildungswerk NRW und Frau Albers von der Hochschule Ruhr. Nach der Begrüßung versammelten wir uns alle in einem Konferenzraum, wo es erneut eine Begrüßung durch die Studenten und Studentinnen gab, die uns auch in den folgenden zwei Tagen unterstützten, sowie eine Übersicht über den Ablauf der drei Workshop-Tage. Als erste gemeinsame Aktivität fuhren wir zu den Brabus Werken, durch die wir von den Mitarbeitern geführt wurden. Dabei gab es viele neue und interessante Technologien zu sehen. Danach arbeiteten wir den Rest des Tages in der Hochschule an kleinen Projekten, welche uns in das Thema der CAN-Bus-Systeme einführte. Nach dem Abschluss der Projektarbeiten fuhren wir mit dem Bus zu unserem Hostel, um in unsere Zimmer einzuchecken. Ich teilte mir ein Zimmer mit vier weiteren Personen, welche ich dort auch erst richtig kennengelernt habe. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen.

Der zweite Tag startete mit dem Frühstück im Hostel und der anschließenden Busfahrt zur Hochschule. Dort trafen wir uns im Technikum (Werkstatthalle), in dem bereits zwei von Brabus zur Verfügung gestellte Fahrzeuge standen, an welchen wir weitere Projekte in Zweier-Teams umsetzen konnten. So konnten wir zum Beispiel über eine Simulationssoftware ein Frühwarnsystem für Kollisionswarnungen bei zu dichtem Auffahren entwickeln und testen oder auch Anzeigen auf unseren Arbeitsplätzen über die Steuerknöpfe am Lenkrad ein- und ausschalten. Die Arbeit wurde durch eine freiwillige Führung durch die Hochschule unterbrochen, bei der wir die Informatiklabore und Arbeitsthemen der Schule kennenlernen durften. Am Abend des zweiten Tages gingen wir mit unserer Zimmergruppe zum Abendessen in die Stadt.

Der dritte Tag begann, dank des vergessenen Weckers, mit einem schnellen To-Go-Frühstück und einem Rennen zur Bushaltestelle. Nachdem wir knapp noch unseren Bus erreichen konnten, ging es wieder in das Technikum, in dem wir bis 14.00 Uhr weiter an den Projekten arbeiten konnten. Anschließend haben wir eine kurze Präsentation zu einem Thema der Workshop-Tage vorbereitet. Diese wurden anschließend um 14.30 Uhr von allen Teams vorgestellt. Nach den Präsentationen gab es eine Urkundenvergabe und Abschlussworte der Projektleiter, womit das Camp beendet wurde. Somit reiste ich gegen 16.30 Uhr wieder von der Hochschule mit vielen guten und spannenden Erfahrungen ab.

Abschließend kann ich sagen, dass mir in den drei Camp-Tagen viele gute Einblicke in den Bereich der Fahrzeuginformationstechnik gegeben wurden. Außerdem durfte ich einige nette Jugendliche mit denselben Interessen, wie ich sie habe, kennenlernen, mit welchen mir das Camp in der Zeit viel Spaß gemacht hat.

Leon B.

 

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