Der Banana-Fairday am Anton

Geschrieben von Jakob Ellerich, Jakob Hantel, Henry Vöbel

Banana-Fairday

Herr Schürmann, der stellvertretende Schulleiter des St. Antonius-Gymnasiums, hatte die Idee zum Banana-Fairday an unserer Schule. Dieser Tag ist dafür da, um auf die schlechte Situation der Arbeiterinnen und Arbeiter auf konventionellen Bananenplantagen hinzuweisen. Weil viele Leute nicht genug über dieses Thema informiert sind, erstellte die Klasse 7E zusammen mit Herrn Peters im Erdkundeunterricht einen Fragebogen. Dafür recherchierte die Klasse im Internet und besuchte den Edeka-Supermarkt, um zu schauen, ob Fairtrade-Bananen oder andere fair gehandelte Produkte verkauft werden. Vereinzelt gingen Schülerinnen und Schüler auch in andere Supermärkte und Discounter, um die Ergebnisse zu vergleichen. Es kam heraus, dass es in vielen Supermärkten und Discountern zwar ein paar fair gehandelte Produkte, aber diese sind klar in der Unterzahl. Doch während des Banana Fair Days erreichte uns die Nachricht, dass ein großer deutscher Discounter nun zu 100 % auf Fairtrade-Bananen setzt.

Banana-Fairday
Die nach den Recherchen erstellten Fragebögen wurden an die Klasse 5, an die Oberstufe und an die Lehrerinnen und Lehrer des „Antons“ verteilt und von den jeweiligen Personen ausgefüllt. Zudem besuchten kleine Gruppen der Klasse 7E die fünften Klassen, um sie über konventionelle Bananen, Fairtrade-Bananen und über das Ziel des Banana-Fairdays aufzuklären. Nachdem alle Fragebögen ausgefüllt wurden, werteten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse aus. Aus der Oberstufe wurden insgesamt 47 Schüler befragt, aus der Klasse 5 wurden 103 Schüler befragt und von den Lehrern wurden 19 befragt.
Es kam heraus, dass aus der Oberstufe 35 % der Befragten wöchentlich Bananen essen, von der Klasse 5 essen 39 % einmal in der Woche eine Banane und von den Lehrern essen 40 % ungefähr zwei Bananen wöchentlich. Außerdem ergaben die Umfragen, dass konventionelle wie auch Fairtrade-Bananen am häufigsten in Supermärkten gekauft werden. Viele der Befragten wussten aber nicht genau, was die genauen Vorteile für Bauern auf fairen Bananenplantagen sind und viele unterstützen den fairen Handel nur teilweise. Dafür wussten aber fast alle Befragten, wie das Fairtrade-Logo aussieht und welche fair gehandelten Produkte es außerdem gibt. Zwar fanden fast alle Befragten den höheren Preis gerechtfertigt, dennoch konnten nur vereinzelt Geschmacksunterschiede festgestellt werden.
Wir hoffen sehr, dass Euch bzw. Ihnen der Banana-Fairday an unserer Schule Spaß gemacht hat und ihr bzw. Sie nun dazu angeregt wurden, um im Supermarkt oder Discounter noch genauer auf die Lebensmittel zu achten. Herzlichen Dank fürs Mitmachen und munteres Bananenessen wünscht die Klasse 7E!

St.-Antonius-Gymnasium - Klosterstr. 22 - 59348 Lüdinghausen - Telefon: 02591-23060